Tauchunfall Hemmoor vom 15.07.2012

Vor ca. 8 Wochen ereignete sich am Kreidesee Hemmoor ein Tauchunfall mit leider tödlichem Ausgang. Die Ermittlungen der Polizei sind jetzt abgeschlossen und wir haben deshalb die Möglichkeit den Sachverhalt und die Unfallereignisse zu diskutieren, um weitere derartige Unfälle zu vermeiden.

 

Zum Sachverhalt:

1: Bei dem verunfallten Taucher handelte es sich um einen Taucher mit ca. 400 Tauchgängen und häufiger Kaltwasserfahrung.

2: Tauchplatz war die Steilwand am Einstieg 5 in ca. 40 Tiefe. Die Vereisung trat nach ca. sieben Minuten Tauchzeit ein. (Eine mögliche Ursache wäre, dass der Verunfallte noch schnell zurück lief, um seine Handschuhe zu holen, während die anderen Taucher bereits warteten! Die Anstrengung könnte zu einer verstärkten Atmung geführt haben!)

3: Als Ausrüstung benutzte er einen Halbtrockenanzug, eine 12ér Monoflasche mit Doppelventil und zwei separaten Atemreglern, aber an jeder ersten Stufe war zusätzlich noch einen Oktopus montiert. Von den drei "Reserve"-Automaten hingen zwei lose, so dass im Notfall erst geangelt werden musste. Ein weiterer war im Klett der Inflatoreinheit fest, allerdings so, dass man ihn nicht selbst nutzen kann. Die einzige Tarierung war das Jacket, welches am Hauptautomaten angeschlossen war.

4: Beim Auffinden lag der Verunfallte in ca. 25m Tiefe, Sein Hauptautomat war geschlossen und die Tarierung somit ohne Funktion. Die Flasche war komplett leer. Das Blei war nicht abgeworfen.

Wir denken uns den Unfallhergang so: Aufgrund einer Vereisung wurde der Hauptautomat geschlossen und die Möglichkeit das Jacket zu befüllen somit unterbunden. Beim Wechsel auf einen der drei zusätzlichen zweiten Stufen könnte zuerst der Oktopus des abgedrehten Hauptautomaten benutzt worden sein, was eine Panik auslöste, weil keine Luft kam. Die zweiten Stufen des Reserveautomaten waren von links montiert, d.h. Mundstück unten und Blasenabweiser oben, was bei Atmung zu einem Wassereinbruch führt. Der Automat im Klett der Inflatoreinheit war nicht zur Eigennutzung geeignet. Egal welcher Automat es auch war, alle waren untauglich und die Tarierung war zusätzlich außer Kraft.

Unser Fazit: So lange das Kaltwassertauchen nicht besser gelehrt wird und die Standards vereinheitlicht werden, ist das Benutzen eines Zweitreglers, mit dem Zudrehen durch den Tauchpartner ein hohes unkalkulierbares Risiko. Nur bei richtiger Ausbildung, korrekter Konfiguration und häufiger Übung stellt diese Vorgehensweise eine sichere Variante da. Diese Vorgehensweise wird uns aber von der Ordnungsbehörde vorgeschrieben und steht deshalb nicht zur Debatte!

Eine denkbare Alternative wäre, sofort bei den ersten Anzeichen einer Vereisung schnell aufzutauchen, nach dem Motto: Lieber mit leichten Symptomen an der Oberfläche ankommen, als gesund in der Tiefe zu ertrinken. Hier könnte in der Tauchausbildung darauf hingewiesen werden, dass man an der Oberfläche nicht gleich platzt, wenn die Auftauchgeschwindigkeit überschritten und vernünftig abgeatmet wird! Hier sind aber viele Taucher ängstlich und wollen sofort in die Druckkammer, was aber nicht immer erforderlich ist!

Auch die Hersteller könnten etwas tun!

Vor 25 Jahren, als es noch Westen mit Notflaschen gab, sind jedenfalls weniger Taucher bei einer Vereisung gestorben. Sie könnten wieder Jackets mit Notflaschen herstellen, so dass man auf jeden Fall zur Oberfläche gelangt. Weiterhin könnten sie Lungenautomaten entwickeln, an denen der Mitteldruckschlauch durch einen Hochdruckschlauch mit Absperrhahn ersetzt wird. So könnte man bei einer Vereisung ganz einfach selbst den Automat wechseln, den Hauptautomat selbst absperren und wäre nicht auf die Hilfe des Tauchpartners angewiesen!

Bei allen tödlichen Tauchunfällen im Kreidesee wurde das Blei nicht abgeworfen! Kann es sein, dass man im Ernstfall nicht weiß wie es geht, weil jedes Jacket anders ist und eventuell gerade ein Leihjacket benutzt wird, oder hat man als Brillenträger noch keine optische Maske und kann vor lauter Gebammel am Bauch seine Bleitaschengriffe nicht sehen?

Grundsätzlich sind wir jedoch der Meinung, dass die momentane Vorgehensweise nicht ausgereift ist und dass wahrscheinlich wieder Unfälle passieren werden, sofern nicht ALLE versuchen etwas zu verbessern.

Jeder Taucher sollte schon mal bei sich selbst anfangen und sich überlegen, was er unternehmen muss, um nicht beim Tauchen zu ertrinken! Sofern ihm diese Vorgehensweise direkt vor dem Tauchgang klar ist, sollte das Risiko minimiert sein.

Bilder der Ausrüstung auf unserem FB-Account: www.facebook.com/kreideseetaucher

Quelle: Newsletter http://www.kreideseetaucher.de/

Kollision

Wie uns unser Trainingswart Henning berichtete, ist er diesen Sommer beim Schwimmtraining im Hohendeicher See (Oortkatener See) mit mehreren Karpfen, die sich an der Wasseroberfläche gesonnt haben, zusammengestoßen. Nach letzten Informationen haben zum Glück weder Henning noch die Karpfen bleibende Schäden davon getragen.

Trotzdem an dieser Stelle eine eindringliche Warnung vor diesen Giganten des Hohendeicher Sees. Angeblich sollen sich Taucher und Fische bei derart gewaltigen Zusammenstößen schon alle Gräten gebroch haben. Mares soll über ein entsprechendes, in die Maske integriertes Airbag-System nachgedacht haben, um die schlimmsten Folgen abzumildern. Vielen Opfer wird dieses System jedoch nicht mehr helfen können, wie uns die örtliche Wasserwacht mitteilte, die die Erstversorugung für schon so manches Opfer durchfüren musste. Platzwunden am Kopf seien schon die harmlosesten Fälle. Eine entsprechende Unfallstatistik soll im nächsten Sporttaucher veröffentlicht werden.

Voll tauglich für Tauchen auch im Alter?

Während früher vor allem junge gesunde Abenteuerlustige zum Tauchen fuhren, zieht es heute selbst Senioren ins tiefe Wasser. Da wird beispielsweise auf Kreuzfahrten „spontan“ eine Tauchmöglichkeit angeboten. „So kommt dann ein 75-Jähriger zu seinem ersten Tauchgang, nachdem der Schiffsarzt eine Art Nottauglichkeit bescheinigt hat – wenn überhaupt“, kritisiert Dr. Ulrich van Laak vom Schifffahrtmedizinischen Institut der Marine in Kiel. Ob ein Senior tauchtauglich ist, entscheidet sich anhand des biologischen Alters. Gerade bei betagten Menschen setzt dies eine intensive Untersuchung von Herz-, Kreislauf- und Lungenfunktion voraus, die an Bord eines Kreuzfahrtschiffes natürlich nicht erfolgen wird. Außerdem verträgt sich beileibe nicht jedes Medikament mit dem Tauchsport. Aber: „Tauchen ist per se keine Risikosportart“, stellte Dr. van Laak klar. Über eine Million Bundesbürger tauchen gelegentlich im Urlaub. Kaum zu erwarten, dass sich alle diese Menschen bester Gesundheit erfreuen: Schätzungen zufolge leiden beispielsweise 10 Prozent der Tauch-Fans an Asthma. Bei akuten Asthmabeschwerden gilt striktes Tauchverbot! Besonders gefährlich ist, was Experten schon mal als „Discounter-Tauchen“ bezeichnen: möglichst viele Tauchgänge, gerne auch mehrere am Tag, und diese möglichst tief. Dieses „High-impact-Diving“ erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Tauchunfalls beträchtlich. Der wichtigste vermeidbare Risikofaktor ist „das Austrocknen“ des Organismus, die Dehydratation. Denn beim Tauchen verliert der Körper verstärkt Flüssigkeit durch vermehrtes Schwitzen, trockene Flaschenluft und osmotische Effekte im Salzwasser. Die Folge: Gefährliche Dekompressionsunfälle werden begünstigt. Taucher sollten deshalb zwei Stunden vor dem Tauchgang genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen – mindestens einen halben Liter – und direkt vor dem Tauchgang noch einmal eine kleine Menge! Außerdem kommt es zu einer Zentralisierung des Blutes. „Allein wenn Sie in einen Swimmingpool steigen, verschiebt sich bis zu einem Liter von der Peripherie nach zentral, also von außen nach innen“, so Dr. van Laak. Mit fatalen Folgen: Bei Sporttauchern passieren die Hälfte der Todesfälle durch Ertrinken beim Sprung ins Wasser – schockbedingt. Das häufigste Gesundheitsproblem beim Tauchen in exotischen Gewässern ist übrigens die bakteriell oder pilzbedingte Gehörgangsentzündung. „Das Swimmer’s Ear ist sehr oft Ursache für das jähe und höchst schmerzhafte Ende des Tauchvergnügens“, erklärte der Direktor des Divers Alert Network Europe. Zur Vorbeugung sollten Reizungen und Verletzungen des Gehörgangs – etwa durch die Reinigung mit Wattestäbchen – vermieden und die Ohren nach jedem Tauchgang gut getrocknet werden. Tauchgeschäfte bieten spezielle Ohrstöpsel an, die das Ohr während des Tauchens schützen. Quelle: http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/24452/ MTPub, Ausgabe 3 / 2008 S.10

Immer flüssig bleiben !

Von vielen Menschen wird eine wichtige Tatsache oft und gern vergessen: Flüssigkeitsverluste werden vom Körper nur in sehr engen Grenzen toleriert. Allein im täglichen Leben - also ohne die Einflüsse durchs Tauchen - werden erhebliche Mengen Flüssigkeit abgegeben und müssen ausgeglichen werden. Diese Verluste steigern sich unter bestimmten Umständen so sehr, dass der Betroffene mit dem Ausgleichen nicht mehr so recht nachkommt.

 

© W. Pölzer

Auch ohne durstig zu sein, sollten Taucher viel trinken

 

Speziell für Taucher hat das eine besondere Bedeutung, denn mit dem Verlust von Flüssigkeit reduziert sich das Blutvolumen. Blut ist aber das wichtigste Transportmedium für den beim Tauchen vermehrt aufgenommenen Stickstoff: Beim Auftauchen wird der Stickstoff aus den Geweben freigesetzt und muss zur Lunge transportiert werden.

Eine Abnahme des Blutvolumens führt nun dazu, dass nur vermindert Stickstoff transportiert werden kann. Dadurch können schneller kritische Überspannungen entstehen, die zu einer Blasenbildung und damit zur Entstehung eines Dekompressionsunfalls führen können.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Körper die Durchblutung der Gewebe in gewissem Maße verändern kann: Bei einem Volumenmangel werden zum Beispiel regional Haargefäße (Kapillaren) quasi "abgeschaltet". Das aber behindert den Abtransport des Stickstoffs aus jenen Gewebebereichen, die durch diese Kapillaren versorgt werden. Daher ist ein Volumenmangel einer der Risikofaktoren für die Entstehung eines Tauchunfalls!

Und wie kommt es zu einem solchen Volumenmangel? Hier ist bei Tauchern zu allererst das Tauchen selbst schuld: Taucher verlieren bei einem normalen Tauchgang durchschnittlich ein bis zwei Liter (!) Flüssigkeit allein durchs Tauchen. Die wesentlichen Ursachen dafür sind die sehr trockene Atemluft aus der Flasche (Ausnahme: Rebreather) und eine vermehrte Urinproduktion, die so genannte Taucherdiurese.

Betrachten wir das einmal etwas genauer: Die Flüssigkeitsverluste über die Atemluft werden gemeinhin überschätzt, da jeder Taucher das Gefühl des trockenen Munds beim Tauchen kennt. Diese Verluste entstehen, weil die Einatemluft aus der Druckluftflasche während des Befüllens im Kompressor (vereinfacht ausgedrückt) getrocknet wird. Die Luft, die in die Lunge gelangt und danach auch ausgeatmet wird, ist jedoch wasserdampfgesättigt. Diese Anfeuchtung erfolgt über die Schleimhäute der Atemwege. Der auf diese Weise entstandene Flüssigkeitsverlust entspricht etwa der Menge des Inhaltes eines Bierglases.

Wirkungen des Wasserdrucks

Ursache für die Taucherdiurese ist hingegen eine Fehlinformation an die Regelstellen für das Blutvolumen. Diese entsteht durch einen vermehrten Blutrückstrom in den Brustkorb, der durch die besonderen Bedingungen beim Ein- und Untertauchen ins Wasser stattfindet.

Auf diese Weise werden die Nieren stimuliert, überschießend Urin zu produzieren, so dass pro Tauchgang um die 1,5 Liter Flüssigkeit über die Harnausscheidung verloren gehen, was der Taucher als Harnreiz beim oder unmittelbar nach dem Tauchen spürt.

Hier sei übrigens angemerkt, dass ein fehlender Harnreiz bei einem Wiederholungstauchgang ein untrügliches Zeichen für einen bereits bestehenden Volumenmangel ist: In diesem Fall konnte schlicht nichts mehr ausgeschieden werden. Dieser Mechanismus kann sich bei sehr intensivem Tauchen über längere Zeit (gewerbliche Tauchlehrer) übrigens abschwächen.

 

Tägliche Verluste

Zu diesen tauchspezifischen Verlusten gesellen sich die normalen Flüssigkeitsverluste des täglichen Lebens. Hier sind die Hauptquellen die normale Urinproduktion und ein als "Perspiratio insensibilis" bezeichneter, unmerklicher Verlust durch Verdunstung über die Haut und die Schleimhäute. Dieser macht pro Tag etwa einen Liter aus, kann aber unter hohen Temperaturen deutlich ansteigen. Die Schweißdrüsen sind hierbei nicht beteiligt, die Verluste durch Schwitzen gehen also extra. Die Verluste durch Schweiß sind jedoch nicht unerheblich, denn schon unter leichter körperlicher Tätigkeit kann etwa ein Liter Schweiß pro Stunde produziert werden! Dabei hat die Umgebungstemperatur natürlich noch einen starken Einfluss: Bei hohen Temperaturen ist die Schweißproduktion vermehrt, und unter schwerer körperlicher Anstrengung kann sie deutlich steigen. Auch die relative Luftfeuchtigkeit hat einen Einfluss, denn im schwülheißen, tropischen Klima ist die Schweißproduktion noch höher als zum Beispiel im trockenen Klima der Wüste.

Zusätzlich sorgen viele Menschen selbst für weitere Flüssigkeitsverluste, nämlich durch den Genuss von harntreibenden Substanzen wie etwa Koffein (enthalten in schwarzem Tee und Kaffee) oder Alkohol. Koffein wirkt direkt auf die Niere und kurbelt die Urinproduktion an, so dass mehr Urin ausgeschieden wird, als Flüssigkeit durch Tee oder Kaffee dem Körper zugeführt wird. Unter dem Strich ergibt sich somit ein Verlust, und das, obwohl doch etwas getrunken wurde.

Ähnlich verhält es sich mit dem Alkohol, obwohl der Mechanismus hier ein anderer ist: Alkohol blockiert die Freisetzung von ADH (Antidiuretisches Hormon), eines die Niere bremsenden Hormons. Doch die Folge ist auch hier eine vermehrte Urinproduktion.

Für beide Mechanismen gilt übrigens, dass sie sich gegenseitig verstärken können: Also etwa das Bier zuviel am Abend und der starke Kaffee am Morgen vor dem Tauchtrip bewirken, dass man schon mit einem Defizit an Flüssigkeit ins Wasser geht.

Arzneimittel

 

© W. Pölzer

Rebreather-Taucher verlieren weniger Flüssigkeit, da das Atemgas feucht ist

 

Koffein und Alkohol sind, streng genommen, chemische Substanzen. Und zu diesen zählen natürlich auch Medikamente, die von einigen Tauchern genommen werden müssen und ebenfalls die Urinproduktion und -ausscheidung erhöhen können. Hier sind vor allem die so genannten Diuretika zu nennen, die speziell für diesen Zweck geschaffen wurden und zum Beispiel bei Bluthochdruck häufig verordnet werden.

Doch auch etwa das Medikament Theophyllin, das mitunter bei Atemwegserkrankungen verordnet wird, wirkt auf die Urinproduktion.

Eine besondere Situation stellt auch der Urlaub dar: Schon die Flugreise zum Urlaubsort geht mit einer vermehrten Flüssigkeitsabgabe einher, weil die Luft an Bord sehr trocken ist und zumeist zu wenig getrunken wird.

Am Ziel angekommen können Durchfallerkrankungen, hervorgerufen etwa durch das Zusammentreffen von fremdländischer Küche und Bakterien mit mitteleuropäischer Darmschleimhaut, zu ganz erheblichen Flüssigkeitsverlusten führen - und das mitunter in nur sehr kurzer Zeit! Ähnlich wirkt sich das Vollbild der Seekrankheit aus, wenn Mageninhalt (und damit auch Flüssigkeit) dem Gott der Meere geopfert wird. In beiden Fällen wird zwar die Lust zum Tauchen in der akuten Phase nicht sonderlich hoch sein, doch ist zu bedenken, dass auch nach der Genesung zunächst noch ein Defizit besteht.

 

Durstgefühle

 

© R. Jahnke

 

 

Zum Schluss sei noch bemerkt, dass tückischerweise das Einsetzen von Durst erst ein relativ spätes Alarmzeichen für einen Flüssigkeitsmangel ist. Es empfiehlt sich daher insgesamt, besonders aber beim Tauchen, "über den Durst (alkoholfrei!) zu trinken", also nicht erst auf das Durstgefühl zu warten.

Als Anhaltspunkt für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann für gesunde Menschen gelten: Man sollte wenigstens zweimal pro Tag Wasserlassen müssen (nach dem Tauchen zählt extra!). Der Urin sollte hellgelb sein (also nicht zu konzentriert) und nicht übermäßig stark riechen (ebenfalls beim sonst Gesunden ein Zeichen für starke Konzentration).

Harndrang nach schwarzem Tee, Kaffee und Alkohol zählt übrigens nicht mit dazu, weil diese Getränke, wie erwähnt, die Nierentätigkeit anregen und somit zu einer überschießenden Urinausscheidung führen. Aus dem gleichen Grund gehen diese Trinkmengen auch nicht in die Flüssigkeitsbilanz des Tages ein.